IT
L’opera fotografica di Karin Schmuck è incentrata sugli sforzi e sui fallimenti umani e parla delle contraddizioni negli affetti e dell’ambivalenza nei sentimenti e nei rapporti sia con gli altri che con sé stessi.
La sua fotografia è una messa in scena che ricorda la pittura su tavola medioevale, soprattutto la pittura fiamminga. Giocando sapientemente col simbolismo e l’inversione della composizione classica, l’artista dà una forza ed un’atmosfera insolita alle sue opere, che riescono a toccare l’osservatore e lo invitano ad uno sguardo più consapevole.
Le immagini di natura morta che solo a seconda vista rivelano un momento decisivo, si alternano a dettagli di figure umane che stanno per compiere delle azioni anche assurde.
Sembrano riemergere da un oscuro inconscio come paesaggi interiori e chimere, evocando associazioni prima respinte e poi riprese.
L’aspetto performativo è una costante nel lavoro di Karin Schmuck, nato dalla sua esperienza di teatrodanza, anche se in questo caso gli attori agiscono solo per la macchina fotografica.
I lavori fanno parte di un ciclo di ritratti artistici, tema che viene approfondito dall’artista da molti anni.
La mostra viene presentata nell’ambito dell’iniziativa “Solitudine e ira” - Vie al Museo 2019” del Museo Civico di Brunico - Associazione Pro Museo di Brunico.

DE

Im fotografischen Werk von Karin Schmuck geht es um menschliches Mühen und Scheitern, um die Widersprüchlichkeit menschlicher Regungen und die Ambivalenz von Gefühlen und Beziehungen, auch zu und mit sich selbst.
Es handelt sich um inszenierte Fotografie, die in ihrer Farbwahl an die mittelalterliche Tafelmalerei, insbesondere die flämische Malerei, erinnert. Durch ein gekonntes Spiel mit Symbolik und Umkehrungen der klassischen Kompositionen schafft es die Künstlerin, diesen Bildern eine Kraft aber auch eine ungewohnte Aura zu verleihen, die die Betrachter berühren und zu einem bewussteren Sehen auffordern.
Stillleben, die erst auf den zweiten Blick einen entscheidenden Moment offenbaren, wechseln sich ab mit Bildern, die Anschnitte von männlichen und weiblichen Figuren zeigen, die im Begriff sind eine, oftmals absurde, Handlung zu vollziehen.
Wie innere Landschaften oder Traumbilder scheinen Hände, Früchte und Objekte aus einem Dunkel hervorzutreten und evozieren Assoziationen, verneinen sie, spinnen sie weiter.
Der performative Aspekt zieht sich seit Jahren durch die Arbeit von Karin Schmuck, eine Praxis, die auch auf Ihre Erfahrung als Mitglied einer Tanztheater Kompanie zurückgeht, wobei in diesem Falle die Akteure ausschließlich für die Kamera performieren.
Diese Bilder fügen sich in einen Arbeitszyklus ein, der sich mit dem künstlerischen Portrait beschäftigt, ein Thema, das von der Künstlerin seit Jahren vertieft wird.
Diese Ausstellung ist Teil der Ausstellungsserie „Einsamkeit und Zorn - Wege zum Museum 2019“ des Stadtmuseums Bruneck | Museumsverein Bruneck.

 © Karin Schmuck